Wärmeschutz und Häuserdämmung

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Was nützt ein Wärme-Dämm-Verbundsystem?
Gebäude, die dem Wärmeschutz-Standard der 1970er Jahre entsprechen, verbrauchen heute bis zu sieben Mal mehr Heizenergie als Häuser, die den Standard von 1995 erfüllen.

Verantwortlich hierfür sind sogenannte Wärmebrücken, über welche unnötig viel Raumwärme entweicht. Bereits vor zehn Jahren war das Heizen laut Deutscher Energie-Agentur (dena) nur halb so teuer wie heute und Prognosen besagen, dass sich die Preise für Energie bis zum Jahr 2017 verdoppeln werden. Dabei werden beinahe zwei Drittel des Haushaltsenergieverbrauches durch das Beheizen der Wohnungen verursacht, wobei bis zu 75% der Wärmeverluste auf ungedämmte Außenwände zurückzuführen sind.


Vorsicht!
Mit nachträglichen Dämm-Maßnahmen greift man in ein etabliertes bauphysikalisches Gefüge ein; wer falsch dämmt, holt sich unter Umständen enorme Feuchtigkeitsschäden und Schimmel ins Haus! Daher ist es wichtig, zusammen mit Fachleuten sämtliche Renovierungen/Nachbesserungen aufeinander abzustimmen - hierzu zählen auch dichtere Fenster, eine neue Heizung und/oder eine geregelte Wohnungslüftung.

Der Temperaturverlauf in einer außen gedämmten Kalksandsteinwand zeigt die Vorteile der WDV-Systeme: Kälte und Hitze gelangen nicht bis zum Mauerwerk, thermische Spannungen werden verhindert, höhere Temperaturen im Wandquerschnitt verhindern Tauwasserbildung.

Energieausweis
Der Ausweis stuft künftig jedes Haus nach seiner Effizienz ein.
Dabei ist der Energieausweis für den Neubaubereich bereits seit einigen Jahren Pflicht.
Für bestehende Wohngebäude gilt die Pflicht zur Erstellung des Energieausweises bei Eigentümer- oder Mieterwechsel ab dem 01.07.2008.

Sprechen Sie uns an, unser Gebäudeenergieberater freut sich auf Ihre Wohnimmobilie.